Angesichts von gewalttätigen Protesten gegen verschärfte Coronaschutz-Maßnahmen ruft Italiens Regierungschef Giuseppe Conte die Bürger zum Zusammenhalt auf. "Dies ist wirklich die Zeit, um vereint zu bleiben, insbesondere angesichts des wirtschaftlichen Leids, der seelischen Belastungen, des Ärgers, der Angst und der Sorgen vieler Mitbürger", erklärt er vor dem Parlament in Rom.
Man wisse, dass die Einschränkungen für Bars und Lokale sowie die Schließung von Theatern und Kinos harte Einschnitte seien, versichert der parteilose Jurist. Doch andere Länder Europas seien wegen der rasant steigenden Zahlen von Virus-Neuinfektionen in einer ähnlich schwierigen Lage. Conte nennt Deutschland und Frankreich als Beispiele. Einige Staaten hätten noch schärfere Einschränkungen erlassen als Italien, sagt er.