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Will einen zweiten vollen Lockdown wie im Frühjahr bei der ersten Corona-Welle vermeiden: Giuseppe Conte. Foto: Fabio Frustaci/LaPresse/ZUMA/dpa  

12:24
29.10.2020
Angesichts von gewalttätigen Protesten gegen verschärfte Coronaschutz-Maßnahmen ruft Italiens Regierungschef Giuseppe Conte die Bürger zum Zusammenhalt auf. "Dies ist wirklich die Zeit, um vereint zu bleiben, insbesondere angesichts des wirtschaftlichen Leids, der seelischen Belastungen, des Ärgers, der Angst und der Sorgen vieler Mitbürger", erklärt er vor dem Parlament in Rom. 
Man wisse, dass die Einschränkungen für Bars und Lokale sowie die Schließung von Theatern und Kinos harte Einschnitte seien, versichert der parteilose Jurist. Doch andere Länder Europas seien wegen der rasant steigenden Zahlen von Virus-Neuinfektionen in einer ähnlich schwierigen Lage. Conte nennt Deutschland und Frankreich als Beispiele. Einige Staaten hätten noch schärfere Einschränkungen erlassen als Italien, sagt er.

12:14
29.10.2020
Nach der gestrigen Bund-Länder-Schalte mit weitreichenden Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist eine schon seit längerem für Freitag geplante Videokonferenz der Ministerpräsidenten abgesagt worden. Das teilt das aktuelle Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz. Ursprünglich war die Konferenz als Präsenztreffen dreitägig mit verschiedensten Themen geplant. Wegen stark steigender Infektionszahlen war sie später verkürzt und ins Internet verlegt worden - ehe nun die Absage folgte.