Letztes Update:
20210102013048
Foto: Kay Nietfeld/dpa

07:33
29.10.2020
Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verteidigt die einschneidenden Maßnahmen im November. "Wir müssen jetzt als Politik mit einem klaren Signal vorangehen, weil das frühe Handeln im Endeffekt uns das mildere Handeln ermöglicht", sagte Braun im Deutschlandfunk. Die Maßnahmen seien notwendig und verhältnismäßig, um vor Krankheit zu schützen, aber auch - wenn eine Situation der völligen Überforderung eintrete - massive Wirtschaftseinbrüche zu verhindern. Braun stellte sich hinter die umstrittene Schließung von Gastronomiebetrieben: "Wir müssen natürlich priorisieren", sagte er. 

Foto: Daniel Karmann/dpa

07:16
29.10.2020
Die Infektionsgefahr für Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr ist aus Sicht des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) gering. Bei einer Umfrage unter 94 Mitgliedsunternehmen mit rund 80.000 Beschäftigten seien seit März lediglich 233 Infektionen gemeldet worden, teilt der Verband mit. "Das entspricht einer Quote von 0,29 Prozent", heißt es. 
Die Umfrage differenziert nach einzelnen Berufsgruppen. Doch auch bei Tätigkeiten mit Kundenkontakt sei das Infektionsrisiko überraschend niedrig. So liege die Quote beim Fahrpersonal, "der mit Abstand größten Berufsgruppe", bei 0,39 Prozent. Der VDV erklärt das vor allem mit der Maskenpflicht, Luft filternden Klimaanlagen und der kurzen Verweildauer der Fahrgäste. Deutlich höher sei die Quote mit rund 1,05 Prozent bei Beschäftigten in den Kundencentern.