Ein geringer Teil von Menschen, die schon vor der Corona-Krise viel Alkohol getrunken und geraucht haben, greifen seit Beginn der Pandemie noch häufiger zur Flasche und zur Zigarette. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Jeder neunte regelmäßige Raucher und jeder dritte Gelegenheitsraucher griff demnach seit Beginn der Pandemie öfter zur Zigarette als vorher, teilt die Krankenkasse in Hannover mit. Von den Menschen, die auch schon vorher mehrmals in der Woche Alkohol tranken, trinke ein Viertel seit Beginn der Pandemie noch häufiger. Bei der Umfrage wurden 1005 Männer und Frauen im Juli 2020 im Alter von 16 bis 69 Jahren befragt.