Zur Eindämmung der Pandemie sollen die Menschen in Berlin verstärkt eine Maske tragen. Der Senat beschloss heute nach Informationen der
Deutschen Presse-Agentur eine Maskenpflicht für Bereiche, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einzuhalten sei. Das betrifft Wochenmärkte, besonders belebte Einkaufsstraßen, Shoppingmalls und Warteschlangen.
Außerdem gelten in Berlin bald niedrigere Obergrenzen für private Zusammenkünfte. Draußen dürfen sich nur noch 25 statt bisher 50 Menschen treffen, drinnen statt bisher zehn Menschen nur noch Angehörige eines Haushalts plus maximal fünf andere Personen. Das beschloss nun der Senat, wie Regierungschef Michael Müller (SPD) mitteilt. Wie Müller ankündigt, soll zudem die zur Eindämmung der Pandemie verhängte Sperrstunde gerichtsfest gemacht werden. Geplant seien eine Verordnung und eine Gesetzesänderung, um bei der nächtlichen Sperrstunde samt Ausschankverbot für Alkohol sowohl für die Gastronomie als auch für Spätverkaufsstellen "nachzuschärfen".