UPDATE | Für vorsätzlich falsche Angabe von Kontaktdaten in Restaurants oder anderen Gastwirtschaften droht Gästen in Schleswig-Holstein künftig ein Bußgeld von 1000 Euro. Einen entsprechenden Beschluss habe das Kabinett gefasst, sagt ein Regierungssprecher. Dies gelte pro Gast. Gastwirten und Betreibern, die falsche Angaben auf ihren Kontaktlisten duldeten, drohte bereits zuvor ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro.
Die Staatskanzlei präzisiert damit Angaben von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) nach einer Videoschalte der Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Dabei hatten sich die Länder auf ein Mindestbußgeld von 50 Euro verständigt. Zunächst war davon die Rede, in Schleswig-Holstein seien künftig bis zu 1000 Euro Bußgeld fällig.