Nach einer Online-Befragung zur Beteiligung am Karneval in Corona-Zeiten hat sich die Mainzer Fastnachtsgenossenschaft für einen Verzicht auf Straßenumzüge und Sitzungen ausgesprochen. Es könne niemandem empfohlen werden, "Zeit, Geld und Herzblut dafür zu investieren", so der Vorstandssprecher der Dachorganisation von 26 Vereinen und Garden, Markus Perabo.
In der anonymen und nicht repräsentativen Befragung mit einer Beteiligung von rund 10 000 Mainzern gaben nur 33,2 Prozent an, bei einem Fastnachtsumzug dabei sein zu wollen. 18,6 Prozent erklärten, sie wollten auch in Corona-Zeiten eine Fastnachtssitzung besuchen. Den Besuch eines Fastnachtsballs können sich der Umfrage zufolge nur 9,7 Prozent vorstellen.