Letztes Update:
20210102013048

02:33
08.09.2020
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist nach einer aktuellen Umfrage zufrieden damit, dass vor allem auf lokaler Ebene über Schritte zur Eindämmung des Coronavirus entschieden wird. Rund 60 Prozent erklären in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Deutschen Landkreistags, dies bewähre sich "auf jeden Fall" oder "eher".
Der Präsident des Landkreistags, Reinhard Sager, sieht sich durch die Ergebnisse in der Auffassung bestätigt, dass es "entscheidend auf ein passgenaues, ortsangemessenes Handeln ankommt", wie er der Deutschen Presse-Agentur sagt. Eindämmungsmaßnahmen, Kontaktverfolgung und Tests seien in den Händen von Landkreisen und Gemeinden gut aufgehoben. "Wenn wir im vergangenen halben Jahr eines lernen konnten, dann dies: Die Pandemie kann dezentral gut beherrscht werden." Es seien nur einige wenige bundesweite Leitplanken nötig.

00:54
08.09.2020
Von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Schecks zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind nun bei etlichen Österreichern gelandet. Mehr als 100 solcher Schecks über jeweils 1200 Dollar (rund 1000 Euro) sind nach Angaben des ORF inzwischen bei Banken eingelöst worden. Zu den Empfängern zählt auch ein Rentner aus Linz in Oberösterreich, der einst für kurze Zeit in den USA gearbeitet hatte. Er habe zuerst an einen schlechten Scherz geglaubt, schilderte der Mann in der ORF-Nachrichtensendung "ZiB2". Die Bank habe die Echtheit des Schecks aber überprüft, und wenig später habe er das Geld auf dem Konto gehabt.
Grund des Geldsegens könnte eine Datenpanne bei den amerikanischen Behörden sein. Die US-Regierung hatte Schecks an zahllose Menschen geschickt, gedacht als Hilfe in der Coronavirus-Krise. Irrtümlich gingen auch Zahlungen an mehr als eine Million Tote. Offenbar hatten das Finanzministerium und die Steuerbehörde vor dem Verschicken der Hilfe-Schecks nicht ihre Daten mit den Verstorbenenmeldungen der Sozialversicherungsbehörde abgeglichen. Das Geld wird jedenfalls im Fall des Rentners aus Linz zu einem guten Teil in die USA zurückfließen.

Patient mit einer Coronavirus-Infektion in Spanien. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa