Letztes Update:
20210102013048

16:52
07.09.2020

Im Zuge der Pandemie wurden nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol Fälle des Kindesmissbrauchs weniger häufig gemeldet. Die Mitgliedsstaaten hätten angegeben, dass für Opfer von Missbrauch infolge der Pandemie der Zugang zu medizinischer und anderer Unterstützung sowie zur Meldung von Straftaten schwerer wurde, wie Interpol berichtet. Es gebe zudem Bedenken, dass einige Verstöße nach einer erheblichen Verzögerung möglicherweise nie gemeldet würden, so die Organisation.

Unter anderem die Schließung von Schulen und Corona-Kontaktbeschränkungen trugen laut Interpol dazu bei, dass Missbrauchsfälle nur erschwert gemeldet werden könnten.

Das ist nicht die letzte Pandemie. (...) Wenn die nächste Pandemie ausbricht, muss die Welt vorbereitet sein, besser vorbereitet als dieses Mal.  16:42
07.09.2020
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus

16:42
07.09.2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lobt die Initiative der deutschen Bundesregierung zur Stärkung des Gesundheitssystems als Vorbild. Deutschland habe die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen im Kampf gegen das Coronavirus gezogen, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Grundsätzlich gehöre es zu den großen Lehren der Pandemie, dass die Investitionen in das Gesundheitssystem helfen würden, die nächste Herausforderung dieser Art besser zu bestehen

Bund und Länder wollen als Konsequenz aus der anhaltenden Pandemie bis Ende 2022 mindestens 5000 neue und unbefristete Vollzeitstellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) schaffen.

Reagiert zurückhaltend auf den Vorschlag einer Corona-Gedenkstunde: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archiv