Letztes Update:
20210102013048

18:51
04.09.2020
Wenige Tage nach dem Wiederbeginn des Unterrichts sind in Frankreich und einem Überseedépartement bereits 22 Schulen wegen der Corona-Epidemie geschlossen worden. Zwölf der betroffenen Einrichtungen seien in Frankreich selbst, die übrigen zehn auf der zu Frankreich gehörenden Insel La Réunion im Indischen Ozean, sagte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer im Radiosender Europe 1.
Nach den Sommerferien hatten die Schulen am Dienstag den Unterricht wiederaufgenommen. Es gibt in Frankreich rund 60.000 Schulen. Die Schüler müssen ab elf Jahren eine Maske tragen und die Abstandsregeln einhalten. Frankreich wurde von der Pandemie schwer getroffen, es gab bisher rund 30.700 Tote in Verbindung mit Covid-19. Wie die Gesundheitsbehörden am Freitagabend mitteilten, wurden innerhalb von 24 Stunden 8975 neue Fälle gezählt - das war deutlich mehr als an Vortagen.

Foto: Fabian Strauch/dpa

17:46
04.09.2020
Die Verkehrsminister der Länder beraten am kommenden Mittwoch (9.9.) über ein erhöhtes Beförderungsentgelt für Maskenverweigerer im Regional- und Fernverkehr. Das teilte ein Sprecher der saarländischen Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD) der Deutschen Presse-Agentur mit. Rehlinger ist Vorsitzende des Gremiums. Rehlinger machte erneut deutlich, dass sie skeptisch ist: "Wer sich unsolidarisch verhält und keine Maske trägt, der muss mit einem Bußgeld rechnen. Ich halte es für falsch, die Umsetzung den Verkehrsunternehmen aufzubürden. Schaffner sind keine Hilfssheriffs, sie können ermahnen, aber für Bußgelder sind nun mal Polizei und Ordnungsämter zuständig. Wir sollten das den Angestellten in Bus und Bahn nicht zumuten. Für Bußgelder ist der Staat zuständig."
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten über ein geplantes weitgehend einheitliches Bußgeld von mindestens 50 Euro für Maskenverweigerer hinaus vereinbart: "Die Verkehrsminister von Bund und Ländern werden gebeten zu prüfen, wie für alle Verkehrsträger im Regional- und Fernverkehr die Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass ein - wie ein Bußgeld wirkendes - erhöhtes Beförderungsentgelt eingeführt werden kann."