Letztes Update:
20210102013048

14:38
03.09.2020
In der Debatte um eine Teil-Rückkehr der Fans in die Stadien der Fußball-Bundesliga wirbt Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) für eine bundesweit einheitliche Regelung. "Ich finde es schwierig, wenn der eine Club Unterstützung hat und der andere nicht. Das ist auch eine Frage des Wettbewerbs", so Eisenmann bei SWR Aktuell.
Eisenmann kündigte ein einheitliches Vorgehen für Baden-Württemberg an. Ihr sei es ein wichtiges Anliegen, auch die deutlich mehr von Zuschauereinnahmen abhängigen Sportarten zu berücksichtigen und den Blick nicht nur auf den Fußball zu richten. Generell steht sie angesichts steigender Infektionszahlen einer Wiederzulassung der Zuschauer skeptisch gegenüber.

Foto: Boris Roessler/dpa

13:43
03.09.2020
Trotz des noch mindestens bis Ende Oktober geltenden Verbots für Sport-Großveranstaltungen wirbt DFL-Chef Christian Seifert erneut für eine Zulassung von Zuschauern. Die Frage, ob dies bei steigenden Infektionszahlen das richtige Zeichen wäre, sei zwar "absolut berechtigt und die muss auch gestellt werden". Die Rückkehr von Fans könne aber auch "ein ganz wichtiges und sehr positives Zeichen sein. Ein Zeichen, dass sich tausende Menschen sehr wohl an Hygieneregeln halten wollen und halten können."
Sein Wunsch nach der Wiederzulassung von Zuschauern gelte auch für andere Sportligen. "Meine Kollegen im Eishockey, Basketball, Handball, Volleyball kämpfen in den nächsten Monaten um ihre blanke Existenz und viele Einzelsportarten auch", so der DFL-Chef. Auch viele Veranstalter und Beschäftigte im Kulturbetrieb "blicken derzeit in einen ziemlich tiefen und finsteren Abgrund". Die Angst vor möglichen Folgen einer Zuschauer-Rückkehr dürfe die Entscheider nicht lähmen.