Letztes Update:
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Symbolfoto: Bernd Thissen/dpa

13:30
03.09.2020
Die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund wollen sich laut DFL-Chef Christian Seifert im "finanziell signifikanten" Umfang an mehreren Corona-Studien beteiligen und diese wissenschaftlich begleiten. Konkret geplant sind Studien, die Aufschlüsse zur Wiederzulassung von Zuschauern in die Stadien liefern könnten, beispielsweise zu "konkreten Ansteckungsgefahren bei verschiedenen Zuschauerszenarien", so Seifert. "Wir gehen davon aus, dass wir nach dem Start des Spielbetriebs so schnell als möglich die ersten Ergebnisse vorlegen können."
Weiterhin sollen Zuschauerbewegungen innerhalb und außerhalb der Stadien erforscht werden. Eine weitere Studie soll sich auf Aerosole in geschlossenen Räumlichkeiten fokussieren, eine andere auf die Erarbeitung von alternativen Testverfahren. Die gewonnen Erkenntnisse sollen "so früh wie möglich" mit allen interessierten Partien geteilt werden. Das gelte insbesondere auch für den gesamten Kultur- und Veranstaltungsbereich.

Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

13:15
03.09.2020
Die Deutsche Fußball Liga hat ein optimiertes Hygienekonzept in drei Stufen. Das medizinisch-hygienische Arbeitsschutz-Konzept der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" sieht weiterhin strenge Hygienemaßnahmen, regelmäßige Testungen, permanentes Monitoring und angepasste organisatorische Abläufe im Spiel- und Trainingsbetrieb vor. 
Im Vergleich zu früheren Versionen wurde eine Gliederung in drei Stufen der Pandemie-Aktivität vorgenommen: Das Level "hoch" gilt ab 35 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner im jeweiligen Landkreis der Clubs und den angrenzenden Landkreisen, das Level "mittel" zwischen fünf und 35 Neuinfektionen. In beiden Fällen sind weiter mindestens zwei Tests in der Woche vorgesehen. Beim Level "niedrig" unter fünf Neuinfektionen ist mindestens ein Test pro Woche nötig.