Letztes Update:
20210102013048

14:00
02.09.2020

Nach einem Corona-Fall an einer Schule im hessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind alle 40 Lehrer unter Quarantäne gestellt worden. Deswegen falle der Unterricht in der Gesamtschule in Wildeck-Obersuhl zunächst komplett aus, so ein Kreissprecher. Auch 111 Schüler der neunten Jahrgangsstufe seien in Quarantäne. Der Sprecher betont zudem, es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. "Es gibt keine Hinweise auf ein Fehlverhalten."

Laut dem Kreis war ein Neuntklässler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nun sollen alle Lehrkräfte in den nächsten Tagen getestet werden. Sobald die ersten negativen Ergebnisse bei Lehrern vorlägen, solle der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden. Lehrkräfte die in direktem Kontakt mit dem positiv getesteten Schüler standen, sollen zunächst in Quarantäne bleiben.

Foto: Muhammad Zaenuddin/ZUMA Wire/dpa

13:36
02.09.2020
Die Corona-Krise wird nach einer Einschätzung der Vereinten Nationen die Armut von Frauen und Mädchen weltweit deutlich verschlimmern. Eigentlich sei zwischen 2019 und 2021 eine Verringerung der Armutsrate von Frauen weltweit um 2,7 Prozent erwartet worden, teilen das UN-Entwicklungsprogramm UNDP und die UN-Frauenorganisation UN Women in New York mit. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und deren Folgen werde nun aber ein Anstieg um 9,1 Prozent vorhergesagt. Bis 2021 könnten der Einschätzung zufolge 96 Millionen zusätzliche Menschen in die extreme Armut abrutschen - 47 Millionen davon Frauen und Mädchen. Damit stiege die Zahl der Frauen und Mädchen, die von extremer Armut betroffen seien, weltweit auf 435 Millionen. Die meisten davon leben in Afrika südlich der Sahara, viele aber auch in Südasien, wo zuletzt eigentlich starke Fortschritte gemacht worden seien. 

13:01
02.09.2020
Börsennotierte Unternehmen in Deutschland fordern angesichts der anhaltenden Pandemie eine Verlängerung der Sonderregelung zur Ausrichtung von Hauptversammlungen ohne Aktionäre. Die Konzerne und ihre Anteilseigner benötigen möglichst frühzeitig Planungssicherheit, argumentiert der Präsident des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Hans-Ulrich Engel. "Wir brauchen deshalb jetzt eine Verlängerung der Regelungen zur virtuellen Hauptversammlung, die bis Ende 2021 gilt", betont der Finanzvorstand des Chemiekonzerns BASF. Mit einem Brief an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht unterstreichen 60 Vorstände börsennotierter Unternehmen ihr Anliegen. Weil bei Hauptversammlungen in der Regel Tausende Menschen zusammenkommen, hatte der Gesetzgeber wegen Corona in diesem Jahr erstmals erlaubt, die jährlichen Aktionärstreffen auch online durchzuführen.