Das Scheinwerferlicht auf die MTV Video Music Awards (VMA) dürfte in diesem Jahr noch heller strahlen: Die Preisverleihungsgala in der Nacht zum Montag in New York ist das erste große Live-Spektakel mit Auftritten und Auszeichnungen in den USA seit Beginn der Pandemie. Die Entertainment-Ehrung ist eine Art Versuchsballon: New York war im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden. Im März waren strenge Beschränkungen eingeführt worden, zahlreiche Veranstaltungen wurden abgesagt oder ins Internet verlegt.
Die VMAs sollen im Freien stattfinden. Es werde mehrere Outdoor-Auftritte in verschiedenen Teilen von New York entweder ohne Live-Publikum oder nur mit begrenzten Zuschauerzahlen geben, heißt es von den Veranstaltern. Zwei neue Preiskategorien sollen Produktionen feiern, die während der Corona-Pandemie entstanden sind - "Bestes Musik Video von Zuhause" und beste "Quarantäne Darbietung". Außerdem soll medizinisches Personal für den Einsatz in der Pandemie geehrt werden.