Letztes Update:
20210102013048

19:10
26.08.2020
Der Rechtsstreit zwischen Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn und Profi Joshiko Saibou geht in die nächste Runde. Nachdem es bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht in Bonn zu keiner Einigung kam, gibt es am 11. November einen sogenannten Kammertermin. Dort wird vermutlich ein Urteil gefällt werden. Der Verein hatte über seinen Anwalt Michael Plössner eine Abfindung von "drei bis vier Brutto-Monatsgehältern" vorgeschlagen. Das lehnte Saibous Vertreter Georg Melzer ab. "Das ist kein Betrag, den wir ihm empfehlen können", sagte er. Stattdessen forderte er eine Fortzahlung bis zum Vertragsende im Juni 2021, auch unter Einbindung einer sogenannten Sprinterklausel. Danach könnte man sich einigen, sofern der Spieler früher eine Anstellung bei einem anderen Verein findet.
Die Baskets hatten den 30-jährigen Saibou wegen "Verstößen gegen Vorgaben des laufenden Arbeitsvertrags als Profisportler" fristlos gekündigt, nachdem dieser an einer Demonstration gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Berlin teilgenommen hatte. Saibou bezeichnete die Kündigung als "Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit" und reichte Klage ein.

18:28
26.08.2020
Reisende aus Deutschland, die nach Norwegen kommen, müssen ab dem Wochenende für zehn Tage in Quarantäne. Das hat das norwegische Außenministerium bekanntgegeben. Dasselbe gelte für Reisende aus Liechtenstein und einigen Regionen in Schweden. Damit folgte die Regierung dem Rat der Gesundheitsbehörden (FHI), die den Anstieg der registrierten Corona-Fälle in Deutschland mit Sorge beobachtet hatten. "Bis zum 23. August waren es 20 Fälle pro 100.000 Einwohner, und es wird erwartet, dass es in den nächsten Tagen zunehmen wird", hieß es auf der Internetseite des FHI. Die Quarantäne-Regel tritt um Mitternacht zu Samstag in Kraft. Ein generelles Einreiseverbot ist das aber nicht
Nach Informationen des Auswärtigen Amtes in Berlin müssen Einreisende aus Deutschland eine feste Adresse und geeignete Unterkunft für die nächsten 10 Tage durch aussagekräftige Dokumente (z. B. Buchungsbestätigung) nachweisen. Campingplätze entsprächen nicht den Vorgaben.

Archivfoto: Olivier Matthys/AP/dpa