Letztes Update:
20210102013048

00:38
26.08.2020
Der brasilianische Präsidenten-Sohn Flávio Bolsonaro ist nach eigener Aussage positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Es geht mir gut, ich habe keine Symptome und behandle zu Hause mit Hydroxychloroquin und Azithromycin", schreibt der Senator auf Twitter. Vor ihm waren bereits sein Vater Jair Bolsonaro, dessen Frau Michelle und ein weiterer Sohn Corona-positiv getestet worden. Michelle Bolsonaros 80-jährige Großmutter war Anfang des Monats im Zusammenhang mit der Atemwegs-Erkrankung Covid-19 gestorben.
Brasilien, ein Staat mit rund 210 Millionen Einwohnern, ist das von der Corona-Pandemie am zweitstärksten betroffene Land nach den USAFast 3,7 Millionen Menschen haben sich mit Corona infiziert, mehr als 115.000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die tatsächlichen Zahlen dürften noch weit höher liegen, auch weil sehr wenig getestet wird.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer informiert Journalisten. Foto: Markus Schreiber/Pool AP/dpa

22:43
25.08.2020
Die schwarz-rote Koalition will staatliche Hilfen für besonders belastete Unternehmen verlängern. Die Koalitionsspitzen einigten sich darauf, dass die Überbrückungshilfen bis Ende des Jahres laufen sollen, teilt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit. Das Programm ist bisher bis Ende August befristet. Erstattet werden nach derzeitigem Stand für die Monate Juni bis August fixe Betriebskosten von insgesamt bis zu 150.000 Euro. Für die Zuschüsse hatte der Bund 25 Milliarden Euro eingeplant. Die Auszahlung der Gelder über die Länder aber läuft schleppend, auch weil das Verfahren komplex ist - die Politik will Betrugsfälle wie bei Corona-Soforthilfen verhindern. 
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich für eine Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Ende des Jahres starkgemacht. Gerade der Mittelstand und seine Beschäftigten bräuchten weiterhin dringend Hilfe, um die schwierige Zeit zu überstehen, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. In den besonders von den aktuellen Einschränkungen betroffenen Bereichen sei der Bedarf weiterhin sehr hoch und die Lage ernst.