Letztes Update:
20210102013048

17:43
25.08.2020
Über 40 Prozent der zuletzt in Deutschland positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen haben sich wahrscheinlich im Ausland angesteckt. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Von den bekannten Neuinfektionen in Meldewoche 34, bei denen es eine Angabe zum wahrscheinlichen Infektionsland gibt, liegt der Anteil der Ansteckungen im Ausland bei 42 Prozent. Zum Vergleich: In der Meldewoche 33 hatten sich 39 Prozent wahrscheinlich im Ausland infiziert, in der Meldewoche 32 waren es 34 Prozent. Am häufigsten wurden - auf vier Wochen betrachtet - der Kosovo, Kroatien, die Türkei, Bosnien und Herzegowina sowie Bulgarien als wahrscheinliche Infektionsländer genannt. Allerdings ist die Aussagekraft dieser Zahlen begrenzt. Es ist anzunehmen, dass Rückkehrer im Schnitt viel häufiger getestet werden als der Rest der Bevölkerung.

Foto: Daniel Schäfer/dpa

17:20
25.08.2020
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verteidigt den Sonderweg des Freistaates bei einigen Punkten der Corona-Pandemie. "Wir gehen unseren sächsischen Weg weiter: Eigenverantwortung, Maß und Mitte in den Maßnahmen gegen diesen schwierigen Virus und diese gefährliche Krankheit", sagt Kretschmer. Man habe in den vergangenen Wochen und Monaten sehr gute Erfahrungen mit Eigenverantwortung gemacht, auch mit dezentralen Entscheidungen, sagt Kretschmer. "Und deswegen sind in Sachsen viele Dinge möglich, die in anderen Bundesländern ausgeschlossen sind. Ein Grund dafür ist das niedrige Infektionsgeschehen. Das haben wir Sachsen, die Menschen, die hier leben sich erarbeitet, durch Umsicht und Vernunft."