Letztes Update:
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Foto: Gideon Markowicz/JINI via XinHua/dpa

13:42
25.08.2020
Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen ist in Israel auf den höchsten Stand seit Ende Juli geklettert. Wie das Gesundheitsministerium heute mitteilt, wurden am Vortag 1888 Fälle gemeldet - so viele hat es in dem Mittelmeerland seit dem 29. Juli nicht mehr gegeben. Die Pandemie war in Israel auch wegen eines strikten Kurses der Regierung zunächst glimpflich verlaufen. Nach Lockerungen im Mai schnellte die Zahl der Erkrankungen jedoch in die Höhe. In den vergangenen Wochen hatte sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen etwas stabilisiert. An Werktagen, den Tagen mit den meisten Tests, wurden zuletzt immer rund 1650 Fälle registriert.
Insgesamt wurden nach Ministeriumsangaben bislang 105.252 Fälle erfasst. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag bei 856.

13:13
25.08.2020
Nach einem ersten Fall in Hongkong berichten nun auch Forscher in Belgien und den Niederlanden von Nachweisen einer erneuten Corona-Infektion bei Genesenen. In den Niederlanden gehe es um einen älteren Patienten mit einem schwachen Immunsystem, sagt die Virologin und Beraterin der niederländischen Regierung, Marion Koopmans, am Morgen im niederländischen Radio. Jede Sars-CoV-2-Infektion hat nach ihren Worten einen "einzigartigen genetischen Fingerabdruck". Bei Tests sei bei diesem Patienten festgestellt worden, dass der genetische Code der zweiten Infektion sich deutlich von dem der ersten unterscheide. Das spricht gegen ein Wiederaufflammen der ersten Infektion. Einzelheiten zu dem Krankheitsverlauf bei dem Patienten nannte sie nicht 
Über eine erneute Infektion ist die Virologin nach eigenen Worten nicht überrascht. "Von anderen Infektionen der Atemwege wissen wir, dass man nicht lebenslang geschützt ist, und das erwarten wir auch nicht von Covid-19." Nun müsse untersucht werden, ob es tatsächlich häufiger vorkomme oder ob es um Einzelfälle gehe. Auch aus Belgien wurde unterdessen der Fall einer sogenannten Reinfektion gemeldet. Wie der Virologe Marc Van Ranst am Montagabend dem Sender VTM sagte, erkrankte eine Patientin nach drei Monaten erneut. Bei einer Gensequenzanalyse der nachgewiesenen Viren wurde demnach festgestellt, dass das Virus bei der zweiten Erkrankung elf Mutationen aufwies. "Das ist keine gute Neuigkeit", sagte Van Ranst.