Bei der Durchsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben Sicherheitskräfte in Angola nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mindestens sieben Menschen getötet. Bei den Opfern handle es sich um Jungen und junge Männer im Alter von 14 bis 21 Jahren, heißt es in einem veröffentlichten Bericht von Amnesty International und der angolanischen Organisation Omunga. Sie seien bereits im Mai und Juli getötet worden. Die Menschenrechtler gehen von einer noch höheren Dunkelziffer von Tötungen in dem südwestafrikanischen Land aus.
Die Angehörigen der Opfer sowie andere Zeugen sagten demnach, Sicherheitskräfte wendeten regelmäßig exzessive Gewalt bei der Kontrolle der Einhaltung von Corona-Maßnahmen an.