Letztes Update:
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Karnevalisten feiern vor dem Rathaus in der Düsseldorfer Altstadt. Foto: Fabian Strauch/dpa

08:35
23.08.2020
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will gemeinsam mit den Karnevalsvereinen über ein Verbot von Veranstaltungen entscheiden. Ich will es im Konsens machen", sagt Laschet am Abend im WDR-Fernsehen. Er denke, "dass wir in zwei, drei Wochen Klarheit haben", betonte der Regierungschef mit Blick auf ein coronabedingtes Verbot von Karnevalssitzungen. Karneval sei für viele Menschen "auch ein Fest gegen die Obrigkeit", bei dem sie gerade das machten, "was der Staat nicht will", sagte Laschet. "Wenn dann am 11. 11. alle auf die Straße gehen und trotzdem feiern, ist es ganz schwer das durchzusetzen." Deshalb sei ein Konsens mit den Karnevalisten nötig.

Foto: Stefan Sauer/dpa

07:45
23.08.2020
In Mecklenburg-Vorpommern sind wegen des Einreiseverbots für Tagestouristen zahlreiche Anzeigen aufgenommen worden. In Rostock wurden 110 Verfahren gegen Tagestouristen eingeleitet oder geführt, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt. Die Zahl der Verfahren müsse jedoch nicht genau mit der Zahl der betroffenen Touristen übereinstimmen, da ein Verfahren auch gegen mehrere Menschen geführt werden könne oder Wiederholungstäter dabei sein könnten, heißt es. In den Fällen sei jeweils ein Bußgeld von 150 Euro verhängt worden.
Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Nordwestmecklenburg knapp 400 Tagestouristen zur Rückreise aufgefordert, wie der Landkreis mitteilt. Anzeigen seien nur in einer Minderheit der Fälle aufgenommen worden, da sich die Betroffenen meist einsichtig gezeigt hätten. Der individuelle Tagestourismus ist in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin untersagt. Touristen aus allen Bundesländern dürfen etwa nicht für einen Tag mit dem Auto oder der Bahn kommen. Es muss mindestens eine Übernachtung in einer Beherbergung gebucht werden. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld von bis zu 2000 Euro. Der Tagestourismus mit Reisebussen ist hingegen bereits wieder erlaubt.