Letztes Update:
20210102013048

09:14
20.08.2020
Der in der Corona-Krise boomende Versand- und Onlinehandel schiebt den Umsatz des deutschen Einzelhandels in der ersten Jahreshälfte an. Die preisbereinigten Umsätze lagen in diesem Jahr insgesamt um 0,8 Prozent höher als in der zweiten Jahreshälfte 2019, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Einschließlich der Preiserhöhungen legte der Umsatz nominal um 1,5 Prozent zu.
Da in der Corona-Krise zeitweise viele Geschäfte schließen mussten, bekam der Online-Handel einen zusätzlichen Schub. Die Menschen kauften deutlich mehr im Internet ein, sodass dort die realen Umsätze um 16,0 Prozent anzogen. Ebenfalls stark lief das Geschäft von Baumärkten (+14,2 Prozent) und an Verkaufsständen unter anderem auf Märkten (+15,1 Prozent).

Symbolbild: Ole Spata/dpa

08:54
20.08.2020
Wachsende Exporte nach China helfen der deutschen Elektroindustrie in der Corona-Krise. Während die Geschäfte mit wichtigen Abnehmerländern wie USA, Frankreich und die Niederlande im Juni schrumpften, stiegen die Exporte nach China laut dem Branchenverband ZVEI um gut 15 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum und im ersten Halbjahr um 6,5 Prozent. Grund dafür: Die Pandemie traf China früher als Europa, dort erholt sich die Wirtschaft bereits. Das bewahrt die Exporte der Elektrobranche vor noch größeren Rückgängen. Mit 15,6 Milliarden Euro lagen die Ausfuhren im Juni um 6,4 Prozent unter Vorjahr. Jedoch war der Juni 2019 laut ZVEI ein schwacher Monat, was den diesjährigen Wert besser aussehen lasse.