Der in der Corona-Krise boomende Versand- und Onlinehandel schiebt den Umsatz des deutschen Einzelhandels in der ersten Jahreshälfte an. Die preisbereinigten Umsätze lagen in diesem Jahr insgesamt um 0,8 Prozent höher als in der zweiten Jahreshälfte 2019, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Einschließlich der Preiserhöhungen legte der Umsatz nominal um 1,5 Prozent zu.
Da in der Corona-Krise zeitweise viele Geschäfte schließen mussten, bekam der Online-Handel einen zusätzlichen Schub. Die Menschen kauften deutlich mehr im Internet ein, sodass dort die realen Umsätze um 16,0 Prozent anzogen. Ebenfalls stark lief das Geschäft von Baumärkten (+14,2 Prozent) und an Verkaufsständen unter anderem auf Märkten (+15,1 Prozent).