Letztes Update:
20210102013048

11:42
20.08.2020
Trotz Corona-Pandemie hält der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans nichts von einer Absage aller Karnevalsfeiern. "Man kann den Karneval ja nicht absagen, davon bin ich fest überzeugt, aber die Art und Weise, wie wir es machen, die wird anders sein", sagt der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "maischberger.die woche". "Karneval, so wie wir ihn im letzten Jahr erlebt haben, wird es nicht mehr geben. Das unterschreibe ich, das wird anders aussehen." So habe er auch Gesundheitsminister Jens Spahn verstanden. Schunkeln mit 1,5 Meter Abstand sei schwierig. Aber er traue den Vereinen zu, "Konzepte zu entwickeln, die die Menschen schützen, sodass wir dennoch Freude haben werden".
Auch nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wird die Fastnacht im Land hingegen nicht in gewohnter Form daherkommen können. "Es wird Karneval, wie wir ihn kennen, dieses und nächstes Jahr nicht geben." Die Narren in Hochburgen wie Mainz hatten kürzlich betont, nichts von einer Komplettabsage zu halten.

21:19
19.08.2020
In Corona-Zeiten greifen die Menschen beim Einkauf verstärkt zu Tiefkühlprodukten. Der europäische Iglo-Mutterkonzern Nomad Foods verzeichnet im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzwachstum in Europa von 10,8 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro, wie Iglo Deutschland mitteilte. Allerdings seien in Folge der Pandemie auch die betrieblichen Aufwendungen um 7 Prozent gestiegen. Die Gruppe erhöhte ihre Jahresprognose und erwartet nun ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. "Tiefkühlkost hat sich während der Covid-19-Pandemie als eine der langlebigsten Verbraucherkategorien erwiesen", erklärt der Chef von Nomad Foods, Stéfan Descheemaeker.
Iglo-Deutschland-Sprecher Alfred Jansen sagt, der eigentliche Boom sei zunächst durch die Hamsterkäufe während des zweimonatigen Lockdowns ausgelöst worden. "Der Folgeeffekt spielt aber auch eine Rolle", fügt er hinzu. Neue Kunden hätten die Produkte entdeckt und kauften sie weiterhin.

Foto: Federico Gambarini/dpa