Letztes Update:
20210102013048

07:41
19.08.2020
Auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, kann sich angesichts von Corona keinen Straßenkarneval vorstellen. "Der Straßenkarneval, der Kneipenkarneval, das sind so Elemente, die wir uns nicht vorstellen können", sagt Kuckelkorn auf WDR 2. "Auch Ballveranstaltungen können wir uns nicht vorstellen." Anders sei es bei Karnevalssitzungen mit Hygienekonzept. Man könne ja auch mit Maske in ein Restaurant gehen und diese dann am Platz abnehmen. 
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zuvor wegen der Corona-Pandemie skeptisch dazu geäußert, ob im kommenden Winter Karneval stattfinden könne (wir berichteten). Natürlich müsse der Sicherheitsabstand eingehalten werden, sagt Kuckelkorn. Alkohol sei sicherlich eine Komponente, die man berücksichtigen müsse. "Vielleicht gibt es ja auch Veranstaltungen, in denen es auch gar keinen Alkohol mehr gibt oder nur noch eingeschränkt Alkohol."

07:31
19.08.2020
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fordert die Bundesländer auf, einheitliche Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht einzuführen. Es wäre wünschenswert, eine einheitliche Linie bei den Ländern zu haben, sagt Scheuer im ARD-"Morgenmagazin". Der Minister appelliert außerdem an Fahrgäste in Bussen und Bahnen, die Regeln einzuhalten. Dies gehe aber nur mit Kontrollen.

Foto: Stefan Sauer/dpa

07:26
19.08.2020
Zum Schutz vor dem Coronavirus hat Mecklenburg-Vorpommern bislang etwa 6,6 Millionen Schutzmasken im Bundesland verteilt. Diese seien an Landkreise, kreisfreie Städte, die Kassenärztliche Vereinigung, die Kassenzahnärztliche Vereinigung und an die Behörden der Landesverwaltung ausgehändigt worden, teilt das Innenministerium in Schwerin auf Anfrage mit. Etwa 4,5 Millionen der Masken waren den Angaben zufolge sogenannte OP-Masken, die grundsätzlich nur einmal verwendet würden. Diese dienen vor allem dem Schutz anderer Menschen. 1,4 Millionen FFP2 und FFP3-Masken wurden demnach bislang vom Land verteilt, diese schützen  auch den Träger selbst. Laut Ministerium wurden bislang etwa 700.000 Mund-Nasen-Bedeckungen ausgehändigt, diese könnten auch mehrfach getragen und gewaschen werden.
Das Ministerium beziffert die Kosten für die Anschaffungen auf mehr als 33 Millionen Euro. Insgesamt knapp elf Millionen Masken befinden sich noch im sogenannten Katastrophenschutzlager.