Letztes Update:
20210102013048

13:28
14.08.2020
Die Europäische Union hat sich Hunderte Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus gesichert. Die EU-Kommission schloss nach eigenen Angaben einen ersten entsprechenden Rahmenvertrag mit dem Pharmaunternehmen AstraZeneca, wie die Behörde in Brüssel mitteilt. Dabei geht es um den Kauf von 300 Millionen Dosen mit der Option auf weitere 100 Millionen.
Der Impfstoff könne sowohl den EU-Staaten als auch anderen europäischen Ländern sowie weniger wohlhabenden Ländern anderswo in der Welt zur Verfügung stehen, hieß es. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach vom "ersten Grundpfeiler" einer europäischen Impfstoffstrategie
Wichtigster Punkt sind Vorverträge und Abnahmegarantien, um sich Zugriff auf ausreichende Mengen der Mittel zu sichern, die noch in der Entwicklung sind. So sollen Herstellungskapazitäten aufgebaut werden - obwohl die Hersteller noch nicht sicher sind, dass ihre Mittel wirklich funktionieren werden.

Auf den Philippinen sind jetzt auch Gesichtsvisiere obligatorisch, wie sie Ärztinnen und Ärzte hier bei einem Protest in Südkorea tragen. Foto: Ahn Young-Joon/AP/dpa

12:56
14.08.2020
Doppelt hält besser: Die Philippinen machen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln neben Masken auch Plastikvisiere verpflichtend. Die neue Regel tritt ab Samstag in Kraft, teilt die Regierung mit. Der zusätzliche Gesichtsschutz dürfe nur entfernt werden, wenn die Arbeit dies unbedingt erfordere oder wenn die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter dies nötig mache. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Maßnahme sowohl für Passagiere als auch für den Fahrer.
"Menschen, die zur Arbeit gehen, sind die Treiber von Infektionen. Wenn sie nach Hause gehen, bringen sie das Virus mit", sagt Maria Rosario Vergeire, Unterstaatssekretärin für Gesundheit. Der südostasiatische Inselstaat ist in der Region das am schwersten von Sars-CoV-2 betroffene Land. Die Behörden meldeten heute mehr als 6200 neue Infektionen. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle liegt bei über 153.000, bei mehr als 2400 Todesfällen. Die Philippinen hatten 2018 rund 106,7 Millionen Einwohner.