Letztes Update:
20210102013048

11:42
14.08.2020
Auf Mallorca, der bisher beliebtesten Ferieninsel der Deutschen, werden immer mehr Corona-Fälle registriert. Während der vergangenen sieben Tage kletterte die Zahl der Neuinfektionen nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums auf mehr als 50 je 100.000 Einwohner. In einem solchen Fall hat das Robert-Koch-Institut bisher Regionen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Es könnte eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Mallorca und die drei anderen Baleareninsel Ibiza, Menorca und Formentera folgen. 
Nach offiziellen Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde gibt es zurzeit mehr als 1500 Corona-Fälle auf den Inseln mit insgesamt etwa 1,15 Millionen Einwohnern. In den vergangenen 24 Stunden seien 264 Neuinfektionen registriert worden, schreibt die "Mallorca Zeitung". Damit wurde die Grenze von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern während der vergangenen sieben Tage überschritten. Die Regionalregierung weist jedoch darauf hin, dass viel mehr als im Frühjahr getestet werde und die meisten Betroffenen keine bis nur leichte Krankheitssymptome aufwiesen. 

11:39
14.08.2020
Einer Umfrage zufolge will sich in diesem Jahr etwa jeder zweite Bundesbürger gegen Grippe impfen lassen. Rund 52 Prozent der Befragten haben demnach sicher oder wahrscheinlich vor, sich in diesem Jahr gegen Grippe impfen zu lassen, wie die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" ergab. Etwa 41 Prozent der Befragten wollen dies sicher oder wahrscheinlich nicht tun. 
Mit höherem Alter steigt der Umfrage zufolge die Bereitschaft für die Impfung. Während in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen nur rund jeder Dritte angab, sich in diesem Jahr impfen lassen zu wollen, war der Anteil in der Gruppe der über 65-Jährigen rund doppelt so hoch. 

11:29
14.08.2020
Die britische Regierung hat sich weitere 90 Millionen Dosen verschiedener potenzieller Impfstoffe gesichert. Wie die Regierung in London mitteilt, schloss sie Verträge über 60 Millionen Dosen mit dem US-Impfstoffhersteller Novavax und über weitere 30 Millionen Dosen mit dem belgischen Pharmaunternehmen Janssen, das zum US-Konzern Johnson and Johnson gehört. Im Gegenzug vereinbarte London, Infrastruktur und finanzielle Mittel für Studien mit den Impfstoffen bereitzustellen. 
Zusammen mit früheren Verträgen hat sich das Land mit seinen etwa 66,6 Millionen Einwohnern nun etwa 340 Millionen Dosen von sechs verschiedenen Impfstoffkandidaten gesichert. Unklar ist jedoch, ob sich einer der Stoffe als wirksam erweisen wird.