Ein
Restaurantbesitzer muss in
Malaysia fünf Monate ins
Gefängnis, weil er gegen Auflagen bei der
Corona-Quarantäne verstoßen hat. Der Mann hätte sich nach
staatlichen Angaben in seinem Haus in Selbstisolation befinden müssen, habe aber stattdessen sein Lokal weiter geöffnet. In der Folge seien mehrere Dörfer unter
Lockdown gestellt worden.
Mindestens
40 Infektionsfälle seien in Zusammenhang mit dem Quarantäne-Verstoß bestätigt worden, heißt es. Der Mann muss neben der Haft auch umgerechnet
2400 Euro Bußgeld zahlen. Malaysia ist bislang wegen strikter Maßnahmen recht erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie. In dem Land mit 32 Millionen Einwohnern wurden bislang rund
9100 Infektionen bestätigt.