Letztes Update:
20210102013048

12:02
14.08.2020
UPDATE | Nach der Corona-Infektion eines Migranten aus dem Jemen und einer Mitarbeiterin des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO) ist das Migrantencamp von Vial auf der Insel Chios in Griechenland unter Quarantäne gestellt worden. Die Maßnahme habe bereits am 13. August begonnen und werde zunächst bis zum 25. August andauern, teilt ein Sprecher der Gesundheitbehörde Eody im Staatsradio (ERA-Nordägäis) mit.
Erstmals seit Ausbruch der Pandemie war gestern ein Migrant in einem Camp auf den Inseln im Osten der griechischen Ägäis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei weiteren Untersuchungen wurde die Infektion der Mitarbeiterin der EASO festgestellt, die zuletzt ihren Urlaub auf einer Touristeninsel der Kykladen verbracht hatte. Im Lager von Vial auf Chios leben rund 3900 Menschen. Sie dürfen das Lager nun nicht mehr verlassen. Nur eine geringe Zahl von Angestellten darf es betreten. Es werden umfangreiche gesundheitliche Kontrollen durchgeführt. 

09:52
13.08.2020
Die Handelsunternehmen rechnen demnach damit, dass die Corona-Pandemie noch 10 Monate nachwirkt, die Bauunternehmen rechnen mit 11 Monaten, die Dienstleister im Durchschnitt mit etwa 12 Monaten. Künstlerische und unterhaltende Tätigkeiten seien besonders von der Pandemie betroffen: "Sie erwarten erst nach 17,5 Monaten eine normale Geschäftslage; Hersteller, Verleiher und Vertreiber von Filmen, sowie Kinos in 16,7 Monaten, Hotels, in 16,0 Monaten, Reisebüros in 14,6 Monaten", so Wohlrabe.

Selbst wenn alle öffentlichen Beschränkungen aufgehoben werden, werden die Unternehmen mit deren Folgen zu kämpfen haben. 09:52
13.08.2020
Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe

09:52
13.08.2020
Die deutschen Unternehmen erwarten in der Krise durch die Pandemie durchschnittlich erst Mitte nächsten Jahres eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage. Das teilt das Ifo-Institut als Ergebnis einer aktuellen Konjunkturumfrage vom Juli mit. Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe sagt, der Weg zur Normalität sei lang

Foto: Daniel Bockwoldt/dpa