In der Corona-Krise macht sich Niedersachsens Ministerpräsident und Volkswagen-Aufsichtsrat Stephan Weil mehr Sorgen um Zulieferer als um den Autobauer selber. "Meiner Einschätzung nach könnte Volkswagen zu denjenigen Unternehmen gehören, die aus dieser Corona-Krise stärker herausgehen werden, als sie hereingegangen sind", sagt der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Zahlreiche Konkurrenten hätten noch deutlich größere Probleme.
Um Volkswagen mache er sich vergleichsweise wenig Sorgen. "Erstens, weil Volkswagen insgesamt wirtschaftlich sehr stark ist. Zweitens, weil der Konzern international aufgestellt ist und dadurch Umsatzeinbußen auf einem Kontinent durch bessere Zahlen auf einem anderen Kontinent zumindest teilweise ausgleichen kann, Stichwort Europa und China. Und drittens ist es ein Unternehmen, das sehr, sehr gute Perspektiven hat."