Letztes Update:
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Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

15:00
06.08.2020
Die deutschen Sozialgerichte gehen in der Corona-Krise von einer Verfahrenswelle ab dem Herbst aus. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. "Wegen der deutlichen wirtschaftlichen Eintrübung wird bald mit erheblich höheren Verfahrenseingängen zu rechnen sein", sagt der Präsident des Landessozialgerichts in München, Günther Kolbe.
"Auf die Delle droht die Welle. Nach den zwei Klagewellen 2018 und 2019 mit Streitigkeiten von Krankenkassen und Krankenhäusern wird wohl als dritte eine 'Corona-Welle' mit Sozialleistungsklagen in bisher noch nicht abschätzbarem Ausmaß folgen." Denn erfahrungsgemäß schlügen sich negative wirtschaftliche Entwicklungen in einem steigenden Bedarf an sozialen Leistungen nieder.

Foto: Daniel Reinhardt/dpa

14:44
06.08.2020
In der norddeutschen Kreisstadt Heide laufen die vergangene Woche verhängten meisten zusätzlichen Corona-Auflagen aufgrund rückläufiger Infektionszahlen wieder aus. Von Samstag an entfallen in Heide Restriktionen für Kontakte und Veranstaltungen. Wie die Kreisverwaltung Dithmarschen weiter mitteilte, muss auf dem Wochenmarkt aber bis einschließlich 23. August ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Eine Maskenpflicht gilt bis dahin auch weiter in der Fußgängerzone des vielbesuchten Ferienortes Büsum an der Nordseeküste.
Seit vergangenem Freitag durften sich in Heide wegen stark gestiegener Corona-Neuinfektionen im öffentlichen Raum maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Diese vorsorgliche Einschränkung galt auch für öffentliche und private Veranstaltungen. "Wir haben für Heide inzwischen wieder eine stabile Corona-Lage", sagte Landrat Stefan Mohrdieck zur Begründung der Rücknahme der Auflagen.