Letztes Update:
20210102013048

13:17
03.08.2020
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht noch erheblichen Aufklärungsbedarf bei den Fragen nach Herkunft und erster Verbreitung des Virus Sars-CoV-2. Es komme in China nicht nur Wuhan als erster Verbreitungsort infrage, sagt WHO-Experte Michael Ryan in Genf. "Es gibt Lücken in der epidemiologischen Landschaft." Es seien noch viel umfassendere Untersuchungen nötig, um festzustellen, wo das Virus - in Wuhan oder anderswo - vom Tier auf den Menschen übergesprungen sei. Zwar sei in der chinesischen Stadt wegen der neuartigen Lungenentzündung zuerst Alarm geschlagen worden, das bedeute aber nicht notwendigerweise, dass es auch der Ort der ursprünglichen Verbreitung gewesen sei.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

12:53
03.08.2020
Die Bundesregierung sieht die Bahn beim Durchsetzen der Maskenpflicht in Fernzügen in der Verantwortung. "Die DB muss sicherstellen, dass die Maßnahmen greifen und konsequent umgesetzt werden", teilt das Bundesverkehrsministerium mit. Das Ministerium von Andreas Scheuer (CSU) habe in einem Schreiben an das Unternehmen gefordert, "dass die DB strikt auf die Einhaltung der Maskenpflicht achtet." Die Bahn habe zugesagt, dass Reisende, die auf Aufforderung keinen Mund-Nase-Schutz anlegen, von der Beförderung ausgeschlossen werden - also den Zug verlassen müssen. Das sei nach der geltenden Eisenbahn-Verkehrsordnung möglich. 
Diese Verordnung legt fest, dass "Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder für die Sicherheit der Mitreisenden darstellen oder den Anordnungen des Eisenbahnpersonals nicht folgen", von der Beförderung ausgeschlossen werden können. Das könne mit Hilfe der Bundespolizei durchgesetzt werden, teilt das Verkehrsministerium weiter mit. "Dazu gibt es bereits eine Vereinbarung der DB und der Bundespolizei." Man sei mit der Bahn zum Thema Maskenpflicht "fortlaufend in engem Austausch".