Letztes Update:
20210102013048

03:45
29.07.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bezeichnet den Anstieg der Neuinfektionen als ein "wichtiges Warnzeichen". Dies gefährde die wirtschaftliche Erholung, macht der CDU-Politiker deutlich. "Wir waren wirtschaftlich in den letzten Wochen besser als viele erwartet haben. Der Aufschwung deutet sich bereits an und wird in der zweiten Jahreshälfte an Tempo gewinnen. Aber alles steht unter dem Vorbehalt der Gesundheit der Menschen. Und deshalb müssen uns die Fallzahlen beunruhigen", sagt Altmaier in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. 
"Ich bin fest davon überzeugt, dass es möglich ist, durch ein entschlossenes Vorgehen der Bundesländer, der Gesundheitsbehörden, der Ärzte, der Krankenhäuser dafür zu sorgen, dass wir diesen Anstieg eindämmen können, ohne dass es zu einem erneuten flächendeckenden Shutdown kommen muss. Das ist unsere Verantwortung für Arbeitsplätze und für Wirtschaft und für Gesundheit, die wir zusammenbringen müssen." Ziel sei es, dass der wirtschaftliche Aufschwung im Herbst deutlich an Fahrt gewinne.

17:01
29.07.2020
UPDATE | Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 684 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 206.926 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldet (Datenstand 29.7., 0.00 Uhr).
In Deutschland starben nach den RKI-Angaben bislang 9128 mit dem Virus infizierte Menschen - seit dem Vortag kamen somit sechs neue Todesfälle hinzu. Bis zum Morgen hatten 191.300 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 29.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,14 (Vortag: 1,25).