Letztes Update:
20210102013048

01:11
29.07.2020
Hunderttausende Tests pro Tag stellen die USA auf die Probe - längere Wartezeiten könnten das Aufspüren von Erkrankten in der Bevölkerung dabei erschweren. Zuletzt hatten sich die Berichte und Beschwerden in Sozialen Netzwerken gehäuft, dass Testergebnisse in einigen Teilen des Landes teilweise erst nach einer Woche oder später zu Verfügung stünden. Je länger ein potenziell Erkrankter aber warten muss, desto schwerer sind möglicherweise ebenfalls infizierte Kontaktpersonen aufzuspüren. Auch ein negatives Ergebnis hat nach einer Zeit nur noch begrenzte Aussagekraft, denn die betreffende Person könnte sich auch in der Zwischenzeit angesteckt haben.
"Die anhaltend hohe Nachfrage hat unsere Testkapazität belastet und die Verzögerungen bei den Ergebnissen verursacht", teilt eines der führenden Unternehmen für Tests, Quest Diagnostics, mit. Dabei seien die Möglichkeiten, die Kapazitäten weiter zu steigern, vor allem wegen mangelnden Nachschubs unter anderem an notwendigen Chemikalien begrenzt. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität haben die Vereinigten Staaten ihre Anzahl an durchgeführten Tests stetig erhöht und liegt momentan bei mehr als 800.000 pro Tag.

Foto: Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

00:22
29.07.2020
Die weltgrößte Café-Kette Starbucks ist wegen hoher Belastungen durch die Corona-Pandemie in die roten Zahlen geraten. In den drei Monaten bis Ende Juni sorgten Filialschließungen und Verkaufseinbußen für einen Nettoverlust von 678 Millionen Dollar (578 Mio Euro), wie das Unternehmen mitteilt. Die Erlöse sanken um 38 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar, der flächenbereinigte Umsatz ging weltweit um 40 Prozent zurück. 
Trotz der starken Abstriche schlug sich Starbucks noch erheblich besser als von Analysten erwartet. Zudem betont Vorstandschef Kevin Johnson, dass sich das Geschäft kontinuierlich erhole und die meisten Filialen rund um den Globus inzwischen wieder geöffnet seien. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursgewinnen. Das Unternehmen hatte Investoren bereits im Juni vor milliardenschweren Sonderbelastungen in der Corona-Krise gewarnt.