Die Krise schlägt sich im heftig betroffenen Spanien stark am Arbeitsmarkt nieder. Die Zahl der Beschäftigten sank von knapp 19,7 Millionen im ersten Quartal auf 18,6 Millionen im zweiten Quartal, teilt das Nationale Statistikinstitut INE mit.
Einen derart drastischen Einbruch habe es bisher noch nie in einem Quartal gegeben, schrieb die Zeitung «El País». Der Internationale Währungsfonds IWF prognostiziert für dieses Jahr einen dramatischen Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt Spaniens von mehr als 12 Prozent. Die EU hat Milliardenhilfen für Spanien und andere besonders unter der Pandemie leidende Länder beschlossen.