Letztes Update:
20210102013048

06:57
28.07.2020
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus verteidigt die geplanten Corona-Pflichttests für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten. Angesichts hoher internationaler Fallzahlen sei "jetzt wieder Vorsicht angesagt", sagt der CDU-Politiker. "Und besser solche Test als wieder in einen generellen Lockdown hineinzugehen", betont Brinkhaus. 
"Wir wollen keine zweite Welle haben in Deutschland. Das ist ganz wichtig. Wir wollen keinen Lockdown haben", sagt der CDU-Politiker. Der Fraktionsvorsitzende sieht aber auch die Urlaubsrückkehrer selbst in der Verantwortung, sich testen zu lassen, um Mitbürger nicht zu gefährden.  

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

06:53
28.07.2020
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hält eine Rückkehr der Schulen zum normalen Betrieb im neuen Schuljahr für sinnvoll. "Der Anspruch muss sein, einen weitestgehenden Regelbetrieb an den Schulen zu sichern - im Sinne der Kinder", sagte Reinhardt der Deutschen Presse-Agentur. Das entspricht auch der Auffassung der Bundesländer. Die hatten noch vor dem Sommer beschlossen, im neuen Schuljahr wieder in den Regelbetrieb zu wechseln. 
Bei niedrigen Infektionszahlen hielte er es für verantwortungslos, Schulen geschlossen zu halten, sagte Reinhardt. "Bevor wir etwa große Sportveranstaltungen wieder zulassen, müssen wir es den Kindern ermöglichen, wieder ganz normal zur Schule zu gehen." 

06:39
28.07.2020
Der Opel-Mutterkonzern PSA hat ungeachtet eines Einbruchs wegen der Corona-Krise im ersten Halbjahr schwarze Zahlen  geschrieben. Die Sparte mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall trägt mit 111 Millionen Euro zum Betriebsergebnis des Konzerns bei, das sagte PSA-Finanzvorstand Philippe de Rovira. Er nannte das Abschneiden von Opel unter den widrigen Umständen ein "exzellentes Ergebnis". 
Der Umsatz des französischen Konzerns, der auch die Marken Peugeot, Citroën und DS führt, sank von Januar bis Ende Juni jedoch gemessen am Vorjahreszeitraum um 34,5 Prozent auf 25,1 Milliarden Euro. Der auf den Konzern entfallene Nettogewinn betrug 595 Millionen Euro nach 1,83 Milliarden Euro zuvor.