An den
Schulen droht nach den Sommerferien nach Ansicht des D
eutschen Lehrerverbandes ein "großes Durcheinander". Das sagt Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der
Deutschen Presse-Agentur. Die Politik dränge auf den Vollbetrieb der Schulen, ohne darauf oder auch auf eine etwaige
Fortführung des Distanzunterrichts ausreichend vorbereitet zu sein. "Es wird zwar von den Landesregierungen beteuert, dass sie auf alle möglichen Szenarien vorbereitet sind,
aber das stimmt nicht", sagt der Verbandspräsident.
Baden-Württemberg geht an diesem
Donnerstag als
letztes Bundesland in die Sommerferien, während in
Mecklenburg-Vorpommern am nächsten Montag bereits das
neue Schuljahr beginnt. Mehrere andere Bundesländer starten kurze Zeit später. Die Kultusminister der Länder hatten vor dem Sommer vereinbart, im neuen Schuljahr wieder den Regelbetrieb an den Schulen aufzunehmen und dabei auch
auf die Abstandsregel zu verzichten - mit der Einschränkung: "sofern es das Infektionsgeschehen zulässt".