Letztes Update:
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Foto: Arne Dedert/dpa

12:25
23.07.2020
Die deutschen Jugendlichen sind in der Corona-Krise einer Studie zufolge zwar genervt von den Einschränkungen, verhalten sich aber gleichzeitig mitfühlend und verantwortungsbewusst. Mit dem Maskentragen hätten die Jugendlichen im Allgemeinen kein Problem, sagt Marc Calmbach, Forschungsdirektor des Sinus-Instituts in Berlin. "Sie erkennen die Notwendigkeit, dass es wichtig ist, sich mit der Situation zu arrangieren und dann halt auch mal ein paar Gänge zurückzuschalten."
Die 14- bis 17-Jährigen haben demnach wenig Angst, sich selbst mit Corona zu infizieren, befürchten aber, andere anzustecken, etwa die Großeltern. Die Auswirkungen der Krise auf ihr persönliches Leben schätzen sie demnach als nicht besonders schwerwiegend ein. Der Politik stellen die Jugendlichen in der Krise ein gutes Zeugnis aus. Für die Sinus-Jugendstudie 2020 wurden Tiefeninterviews mit 72 Jugendlichen geführt. Die Studie wird alle vier Jahre veröffentlicht. Insgesamt seien die Jugendlichen ernsthafter und problembewusster geworden, berichtet Calmbach. Der frühere Hedonismus habe sich stark abgeschwächt.

14:16
23.07.2020
UPDATE | Die vierköpfige Familie, bei der nach der Rückkehr aus dem Urlaub auf der spanischen Insel Mallorca Corona-Infektionen festgestellt wurden, zeigt bisher keine Anzeichen einer Erkrankung. Die Familie habe derzeit keine Covid-19-Symptome, so der Sprecher der Stadt Cottbus, Jan Gloßmann, auf Anfrage. Wo sich die Familie infiziert hat, ist bisher unklar. Die Rückverfolgung möglicher weiterer Infizierter läuft auf Hochtouren.

Um die Infektionskette zurückzuverfolgen, habe das Gesundheitsamt auch Kontakt zur Fluggesellschaft und nach Spanien aufgenommen, erklärt der Sprecher. Das Ehepaar mit zwei Töchtern war gestern von einem Urlaub auf Mallorca zurückgekehrt. Der Routinetest eines Arbeitgebers war positiv ausgefallen. Die Familie ist in Quarantäne - wie die bereits feststehenden Menschen, die mit ihr in Kontakt waren. Das Robert Koch-Institut stuft Spanien derzeit nicht als Risikogebiet für Infektionen ein.