Das US-Justizministerium hat zwei chinesischen Hacker angeklagt, weil sie zuletzt Unternehmen ins Visier genommen haben sollen, die in der Pandemie an Impfstoffen und Behandlungsmethoden arbeiteten. Die beiden in China lebenden Beschuldigten seien dabei auch vom dortigen Ministerium für Staatssicherheit unterstützt worden, heißt es in der veröffentlichten Anklage.
Weiter heißt es, die Hacker hätten sich über mehr als zehn Jahre hinweg unberechtigten Zugang zu Computern auf der ganzen Welt verschafft und dabei Terabytes an Daten gestohlen. Betroffen seien Unternehmen unter anderem in den USA, Deutschland, Japan und zahlreichen anderen Ländern. Die Beschuldigten hätten zudem persönliche Daten chinesischer Dissidenten ausgespäht. Das Justizministerium teilt mit, den Hackern drohten bei einer Verurteilung jeweils bis zu 42 Jahren Haft.