Letztes Update:
20210102013048

18:12
21.07.2020
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, verteidigt das Krisenmanagement der Regierung von US-Präsident Donald Trump in der Pandemie gegen Kritik. "Der Präsident hat drei bis vier Millionen Menschenleben gerettet", sagt McEnany bei einer Pressekonferenz. Das Weiße Haus habe stets deutlich gemacht, dass die Wiedereröffnung des Landes lokale Ausbrüche nach sich ziehen werde, "dass wir Glutherde und manchmal Feuer sehen werden", sagt McEnany. Es werde viel zu wenig darüber gesprochen, welche negativen Auswirkungen die Eindämmungsmaßnahmen nach sich gezogen hätten.
McEnany nennt keine Grundlage für die von ihr genannte Zahl der angeblich geretteten Leben. Trump sagt immer wieder, seine Regierung habe in der Pandemie Millionen Leben gerettet. Seit Beginn der Pandemie starben in den USA der Johns-Hopkins-Universität zufolge bereits mehr als 141.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2. Mehr als 3,85 Millionen Infektionen wurden nachgewiesen.

17:57
21.07.2020
In den Forschungen an einem Corona-Impfstoff haben das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer ein weiteres positives Teilergebnis bekanntgegeben. Die klinische Studie in Deutschland habe gezeigt, dass der Impfstoffkandidat BNT62b1 zu einer verstärkten Bildung sogenannter T-Zellen führe, teilen beide Unternehmen mit. Vor drei Wochen hatten die beiden Partner bereits mitgeteilt, dass der Impfstoffkandidat "eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann".
T-Zellen sind weiße Blutkörperchen (Lymphozyten), die als "Gedächtniszellen" gelten. Sie sind ein wichtiger Indikator, dass ein möglicher Immunschutz auch langfristig erhalten bleibt. Die Mitbegründerin von Biontech, Özlem Türeci, bezeichnet die Ergebnisse in der gemeinsamen Mitteilung mit Pfizer als ermutigend. "Wir denken, dass beide eine wichtige Rolle spielen könnten, um die wirksame Überwindung eines Krankheitserregers wie Sars-CoV-2 zu erreichen."

Foto: Monika Skolimowska/dpa