Letztes Update:
20210102013048

14:21
21.07.2020
Infolge der Krise werden aus Sicht von Wirtschaftsforschern mehr Haushalte Schwierigkeiten bekommen, ihre Wohnkosten zu bezahlen. Grund seien Arbeitsplatzverluste und Einkommenseinbußen, wie es in einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln heißt. Die Autoren schlagen vor, dass Wohngeld aufzustocken, damit Haushalte nicht in die Grundsicherung abrutschen. Sozialwohnungen sollten denen zugute kommen, die sie benötigen, etwa indem Mietverträge befristet werden, lautet eine weitere Empfehlung.  Das arbeitgebernahe Institut hält die Lage auf dem Wohnungsmarkt insgesamt allerdings für weniger schwierig als andere Beobachter. Zwar seien gerade in Großstädten und Ballungsräumen die Mieten in den vergangenen Jahren gestiegen, jedoch auch die Einkommen. Zum Teil habe auch ein Umzug in kleinere Wohnungen die Belastung begrenzt. 

Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archiv

13:42
21.07.2020
In Berlin werden die bisher wegen der Pandemie geltenden Abstandsregeln in Gaststätten gelockert. Darauf hat sich der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei seiner heutigen Sitzung verständigt. So dürften künftig etwa im Restaurant bis zu sechs Gäste an einem Tisch sitzen, auch wenn 1,50 Meter Abstand nicht eingehalten werden können. Dafür soll die Infektionsschutzverordnung entsprechend geändert werden. 
Bisher müssen in Gaststätten die Stühle so stehen, dass zwischen den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Ausnahmen gelten für Ehe- und Lebenspartner und Angehörige des eigenen Haushalts. Aus Sicht der Berliner Gastronomie war die Regelung eine erhebliche Einschränkung. Lockerungen sind auch im Sportbereich vorgesehen. Im Amateurfußball ist der Trainingsbetrieb in Berlin bereits wieder erlaubt - das soll nun auch für andere Kontaktsportarten möglich sein.