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Annullierte Flüge auf der Anzeigetafel des Terminals auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/dpa/Archiv

05:46
17.07.2020
Annullierte Flüge und abgesagte Bahnfahrten in der Corona-Krise lassen die Zahl der Kundenbeschwerden in die Höhe schnellen. Allein an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr haben sich in den vergangenen Wochen mehr als dreimal so viele Verbraucher gewandt wie im Vorjahreszeitraum. Die Folgen der Pandemie hinterlassen deutliche Spuren in der Bilanz der Einrichtung, deren Zahlen der Deutschen Presse-Agentur vorliegen: Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Beschwerden demnach um 23 Prozent auf den Rekordwert von 14.647.
In vier von fünf Fällen geht es um Flüge. Kunden wollten ihr Geld zurück, weil sie nicht fliegen konnten. "Sehr viele Reisende haben sich an die Airline gewandt und nichts oder erst nach Wochen etwas gehört", sagte der Geschäftsführer der Schlichtungsstelle, Heinz Klewe. "Wenn wir dann das Schlichtungsverfahren gestartet haben, war meist schnell alles paletti."

05:37
17.07.2020
Studenten aus Europa können mit bestimmten Visa trotz des seit März geltenden Einreiseverbotes wieder in die USA einreisen. Sie bräuchten dafür keine Ausnahmegenehmigung, wenn sie über ein gültiges Visum der Kategorie F-1 oder M-1 verfügten, erklärt das US-Außenministerium.

Zudem könnten sich bestimmte Geschäftsreisende, Investoren und Akademiker für Ausnahmegenehmigungen qualifizieren, wenn ihre Einreise aus dem Schengenraum, Großbritannien oder Irland im "nationalen Interesse" steht. Wegen der Virus-Ausbreitung hatten die USA Mitte März ihre Grenzen für Ausländer aus den 26 Schengen-Staaten geschlossen.