Letztes Update:
20210102013048

14:10
16.07.2020
Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Corona-Warn-App bisher rund 16 Millionen Mal heruntergeladen worden. "Die App funktioniert", so RKI-Präsident Lothar Wieler laut einer Mitteilung. Erstmals seien Zufallscodes Corona-positiver Personen zum Abgleich zur Verfügung gestellt worden, sagt er. Mehr als 500 Menschen, die positiv getestet wurden, hätten die Möglichkeit gehabt, andere über die App zu warnen. 
Laut dem RKI-Chef arbeiteten Entwickler kontinuierlich daran, Fehlermeldungen, die bei der App-Nutzung auftreten, zu analysieren und die Probleme zu beheben. "Wir stehen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt im engen Austausch über SARS-CoV-2 und passen unsere Empfehlungen laufend an die neuesten Forschungsergebnisse an. Das gilt natürlich auch für die Corona-Warn-App."

Auf dem Gang des Bordells "Lauras Girls" ist ein Aufkleber mit der Aufschrift "Abstand halten, mind. 1,5 Meter" angebracht. Foto: Tom Weller/dpa

13:51
16.07.2020
Deutschlandweit machen Bordelle mit einem Tag der offenen Tür auf ihre schwierige Lage wegen der Corona-Krise aufmerksam. Die Einrichtungen für erotische Dienstleistungen könnten nach Überzeugung der Organisatoren unter Einhaltung strenger Hygieneregeln wieder öffnen. Eine Mitbetreiberin von "Lauras Girls" in Karlsruhe sagt, sie müsse spätestens im September wieder öffnen, um wirtschaftlich überleben zu können. 

Ihr Haus sei seit dem 14. März geschlossen. Durch die Schließung der konzessionierten Einrichtungen werde die Prostitution wieder in den illegalen Bereich gedrängt. "Die Kontrolle geht verloren." Die Unternehmerin fordert die Politik zu Gesprächen auf. Bisher habe man keine Reaktion aus der Politik gesehen. "Wir werden nicht gehört."