Letztes Update:
20210102013048

13:28
16.07.2020
Angesichts der Corona-Krise machen sich immer mehr Verbraucher Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Das geht aus einer gemeinsam von Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), der The Conference Board und dem Marktforschungsunternehmen Nielsen veröffentlichten Studie hervor. Die Einschätzung der eigenen Perspektiven der Beschäftigung in den kommenden zwölf Monaten sei "geradezu implodiert". Bewerteten im vierten Quartal 2019 noch 58 Prozent der befragtem Bundesbürger ihre Joblage als gut oder sehr gut, so waren es im 2. Quartal 2020 nur noch gut 28 Prozent. 
Die Angst um den Job dämpft der Umfrage zufolge auch die Konsumneigung bei vielen Bundesbürgern. Nur noch 40 Prozent der befragten Verbraucher gaben im zweiten Quartal an, dass derzeit eine gute Zeit für Anschaffungen sei. Zum Vergleich: Vor sechs Monaten waren noch 48 Prozent dieser Meinung.

Ein Einwohner von Florida mit einem Arbeitslosenformular. Foto: Daniel A. Varela/TNS/ZUMA/dpa

12:59
16.07.2020
Die Pandemie wirkt sich weiterhin merklich auf den Arbeitsmarkt in den USA aus. In der Woche bis einschließlich 11. Juli stellten erneut 1,3 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in mitteilt. Damit gab es nur rund 10.000 Anträge weniger als in der Vorwoche.

Die anhaltend hohe Zahl zeigt, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt trotz Lockerungen der Corona-Auflagen immer noch in einer schweren Krise befindet. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider. Experten rechnen für 2020 mit einer Rezession und befürchten, dass die Arbeitslosenquote auch Ende des Jahres noch bei knapp 10 Prozent liegen könnte.