Angesichts der Corona-Krise machen sich immer mehr Verbraucher Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Das geht aus einer gemeinsam von Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), der The Conference Board und dem Marktforschungsunternehmen Nielsen veröffentlichten Studie hervor. Die Einschätzung der eigenen Perspektiven der Beschäftigung in den kommenden zwölf Monaten sei "geradezu implodiert". Bewerteten im vierten Quartal 2019 noch 58 Prozent der befragtem Bundesbürger ihre Joblage als gut oder sehr gut, so waren es im 2. Quartal 2020 nur noch gut 28 Prozent.
Die Angst um den Job dämpft der Umfrage zufolge auch die Konsumneigung bei vielen Bundesbürgern. Nur noch 40 Prozent der befragten Verbraucher gaben im zweiten Quartal an, dass derzeit eine gute Zeit für Anschaffungen sei. Zum Vergleich: Vor sechs Monaten waren noch 48 Prozent dieser Meinung.