Seit Beginn der Pandemie hat sich die
Situation von älteren Menschen, die zuhause betreut werden, nach Erkenntnissen einer sozialpädagogischen Studie
deutlich verschlechtert. Eine Online-Befragung von 330 pflegenden Angehörigen ergab, dass
fast drei Viertel von ihnen eine
Zunahme von Einsamkeit oder depressiven Verstimmungen bei der pflegebedürftigen Person wahrgenommen haben, wie die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mitteilt.
"Hier zeigen sich die negativen Auswirkungen der verhängten Kontaktbeschränkungen", erklären die Autoren der Studie unter der Leitung von Vincent Horn und Cornelia Schweppe am Institut für Erziehungswissenschaft.