Letztes Update:
20210102013048

14:50
15.07.2020
Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, sorgt mit harscher Kritik an dem prominenten Immunologen Anthony Fauci für Wirbel. Navarro schreibt in einem Gastbeitrag für "USA Today", Fauci habe in jedem Punkt, in dem er mit ihm in der Krise zu tun gehabt habe, falsch gelegen. "Wenn Sie mich also fragen, ob ich auf Dr. Faucis Rat höre, ist meine Antwort: nur mit Skepsis und Vorsicht." Die Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses, Alyssa Farah, teilt auf Twitter mit, der Gastbeitrag habe nicht den normalen Genehmigungsprozess des Weißen Hauses durchlaufen und gebe ausschließlich Navarros Meinung wieder.
Trump sagt im Weißen Haus zu dem Gastbeitrag: "Das ist Peter Navarro, aber ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Dr. Fauci." Er selbst hatte Fauci jüngst vorgeworfen, "viele Fehler" gemacht zu haben. Medien wie die "Washington Post"und CNN hatten vor wenigen Tagen berichtet, dass sie eine Liste des Weißen Hauses mit Aussagen Faucis bekommen hätten, die zeigen soll, dass sich dieser in der Pandemie mehrfach getäuscht habe. Die "New York Times" wertete die Fauci-Liste des Weißen Hauses als Versuch, die Glaubwürdigkeit des Experten zu untergraben. 

Stefanie Hubig, SPD-Politikerin und Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa

14:20
15.07.2020
Bundesweit einheitliche Hygieneregeln für die Schulen: Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) mitteilt, haben sich die 16 Bundesländer auf einen gemeinsamen Rahmenplan geeinigt. "Es ist unsere Aufgabe, das Recht auf Bildung mit den notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus in Einklang zu bringen", erklärt die KMK-Präsidentin und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig.
Neben den üblichen Vorschriften wie dem Tragen von Schutzmasken und dem Verzicht auf Körperkontakt wird unter anderem ein Mindestabstand von 1,50 Meter empfohlen. Beim Unterrichtsbetrieb im regulären Klassenverband könne auf den Mindestabstand zwischen Schülern und Lehrern allerdings verzichtet werden, heißt es in dem gemeinsamen Papier. Die Befreiung chronisch kranker Schüler vom Unterricht müsse im Einzelfall "kritisch geprüft" werden.