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Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

06:26
15.07.2020
Für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Reiner Haseloff besteht in der Diskussion um Ausreiseverbote für Regionen mit Corona-Ausbruch "noch dringender Gesprächsbedarf". Eine entsprechende Regelung hatte der Bund vorgeschlagen. "Jeder Hotspot oder jede Infektion, die verläuft anders. Und es ist ein Unterschied, ob ich in einem Dorf bin, in einer Kleinstadt oder in einer größeren Ansiedlung", erklärt der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". 
Ein Ausreiseverbot müsse auch kontrolliert werden können. "Das funktioniert so nicht", sagte Haseloff. Dass Leute aus einem Kreis mit hoher Infektionslage in den Urlaub fahren, lasse sich nur über Beherbergungsverbote verhindern, die von den jeweiligen Hotels umgesetzt würden.

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02:57
15.07.2020
Die großen Schweizer Berggebiete werden nach dem Abflauen der Corona-Krise in Europa in diesem Sommer von Urlaubern fast überrannt. Viele haben für die Sommermonate höhere Buchungen als im vergangenen Jahr, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt. "Wir haben für den gesamten Sommer ein Nachfrageplus von 27 Prozent", sagt Luzi Bürkli von der Organisation Graubünden Ferien. Die Regionen profitieren von einem Plus an Schweizer Gästen, die nicht ins Ausland fahren.
Weniger gut läuft es für Städte. Luzern lebt im Sommer sonst viel von Gästen des jetzt abgesagten Festivals klassischer Musik und von vielen Gruppenreisen aus Asien. Der Besitzer des Fünf-Sterne-Hotels Schweizerhof in Luzern, Patrick Hauser, hat normalerweise 80 Prozent ausländische Gäste. In diesem Jahr versucht er, Besucher mit intimen Hauskonzerten anzuziehen. Auch Interlaken zieht im Sommer neben Schweizern viele asiatische Reisegruppen an. Man werde bei den Logiernächten kaum an Rekordjahre wie 2018 oder 2019 anknüpfen, heißt es. Die Buchungen aus Deutschland seien aber gestiegen.