Trotz Lockerungen in vielen Bereichen ist die Situation in der deutschen Messebranche weiterhin sehr angespannt. "Wir gehen leider davon aus, dass das noch eine Weile so anhalten wird", so der Geschäftsführer des Fachverbands Messe- und Ausstellungsbau (Famab), Jan Kalbfleisch. Es gebe etliche Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das Reisen nach wie vor untersagten - sowohl als Aussteller als auch als Messebesucher.
Zudem seien die Corona-Schutzverordnungen in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Das mache es schwierig für Aussteller, die oft auf verschiedenen Messen aktiv sind, ein einheitliches Hygienekonzept vorzubereiten. Für den Herbst rechnet der Verband daher mit einer großen Insolvenzwelle unter den Messebaubetrieben: Etwa 30 Prozent der Unternehmen seien gefährdet, erklärt Kalbfleisch.