Der
Verpackungshersteller Gerresheimer rüstet sich schon jetzt
für einen kommenden Corona-Impfstoff. "Wir haben in Glasform-Maschinen investiert, haben unsere Kapazitäten aufgebaut. Die
Produktion läuft jetzt schon auf vollen Touren", sagt
Vorstandschef Dietmar Siemssen der "
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn es mit dem Impfstoff klappt, werden mehrere
Milliarden Impfstoffeinheiten benötigt werden, die in Injektionsfläschchen abgefüllt werden müssen.
Etwa ein Drittel dieses Marktes entfällt auf uns."
Siemssen sagt, der Konzern sei
bereits in "
sehr konkreten Gesprächen"
mit vielen Pharmakonzernen, die an einem Impfstoff arbeiteten. "
Sobald der erste Hersteller damit auf den Markt kommt,
braucht er die entsprechenden Glasfläschchen.
Und damit sind wir im Spiel." Gerresheimer ist laut Siemssen bisher ohne wesentliche Unterbrechungen der Produktion durch die Corona-Krise gekommen. "Betriebsferien gibt es bei uns nicht", sagt Siemssen. "Die meisten unserer Werke produzieren rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen."