Afrikas Tourismusindustrie rechnet durch die bisherigen Corona-Beschränkungen
mit Milliardenschäden. "Innerhalb von drei Monaten sind es
fast 55 Milliarden Dollar", sagt die zuständige Kommissarin der
Afrikanischen Union (
AU),
Amani Abou-Zeid. Bei einer Videokonferenz erklärt sie, auf dem Kontinent seien die Haushalte von
24 Millionen Menschen vom Tourismus abhängig, der fast 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts darstellt. "Einige unserer Airlines könnten es nicht in die Nach-Corona-Ära schaffen", warnt sie. Die
Krise biete aber auch die Chance einer Neustrukturierung, die den innerafrikanischen Lufttransport stärken könne. Zudem befördere sie die Digitalisierung des Tourismussektors.