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07:38
01.07.2020
Nach dem Corona-Ausbruch bei einem Cateringunternehmen in Bayern versuchen die Behörden mit Hochdruck, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Helfen sollen weitere Tests und die Suche nach Kontaktpersonen der Infizierten in einem Betrieb des Caterers apetito im oberbayerischen Gilching. Bis gestern Abend ergab die Reihentestung der Mitarbeiter 45 Fälle. Beteiligt sind die Gesundheitsbehörden von einem halben Dutzend umliegender Landkreise, aus denen Beschäftigte des Unternehmens stammen.
Die Gesundheitsbehörden testen auch Bewohner von Flüchtlingsunterkünften, in denen Mitarbeiter leben. Neben einer Unterkunft in Hechendorf, in der zehn der Infizierten wohnen, wurden mittlerweile auch zwei Wohnstätten in Seefeld, Herrsching und Pöcking für 14 Tage unter Quarantäne gestellt - von dort stamme je einer der Infizierten. Trotz des neuen Hotspots schloß Landrat Stefan Frey (CSU) einen Lockdown in der Region zunächst aus. "Davon sind wir derzeit weit entfernt." Der Lockdown in einem Landkreis setze voraus, dass es sich um ein unspezifisches Ausbruchsgeschehen handelt. "Das ist bei uns derzeit nicht der Fall." Das Unternehmen selbst sucht nach der Ursache des Ausbruchs. 

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