Letztes Update:
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Foto: Andy Rain/EPA/dpa

18:01
30.06.2020
Der Flugzeugbauer Airbus will wegen der Luftfahrt-Krise weltweit 15.000 Stellen streichen. Allein in Deutschland sollen etwa 5100 Stellen betroffen sein, teilt der Flugzeugbauer mit Schaltzentrale im französischen Toulouse mit. "Die Branche befindet sich in einer beispiellosen Krise", heißt es in einer Mitteilung. Es werde erwartet, dass sich der Luftverkehr nicht vor 2023 erholen werde und möglicherweise erst 2025 wieder auf dem Niveau von vor Corona sein werde.
In Deutschland sollen von den Streichungen auch Stellen der Airbus-Tochter Premium Aerotec mit Sitz in Augsburg betroffen sein. Außerdem will Airbus 5000 Stellen in Frankreich, 900 in Spanien, 1700 in Großbritannien und 1300 an weiteren weltweiten Standorten streichen. Die Einzelheiten dieses Plans müssten noch mit den Sozialpartnern abgestimmt werden. Betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden, heißt es weiter. Im Pariser Wirtschafts- und Finanzministerium stößt das Vorhaben auf Kritik. Die vom Konzern genannte Zahl von 15.000 Jobs, die abgebaut werden sollten, sei überhöht, heißt es aus Kreisen des Ministeriums von Ressortchef Bruno Le Maire. Die Mitte-Regierung habe bereits einen Rettungsplan von 15 Milliarden Euro für den Luftfahrtsektor aufgelegt, heißt es. Man erwarte von dem europäischen Flugzeugbauer, dass er die von der Regierung angebotenen Möglichkeiten für die Beschäftigung voll nutze.  

17:52
30.06.2020
Österreich hat das Verfahren zur Kontrolle von Reisenden aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen präzisiert. Die regionalen Gesundheitsbehörden kontrollierten gemeinsam mit der Polizei in Grenznähe und an Flughäfen die Einhaltung der Einreisebestimmungen, teilt eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums mit. Für die Einreise nach Österreich ist für Menschen aus dem Kreis Gütersloh derzeit ein negativer Corona-Test vorgeschrieben. 
In Grenznähe werde stichprobenartig durch mobile Teams kontrolliert. Liege kein Gesundheitszeugnis vor, müsse die Person in 14-tägige selbstüberwachte Quarantäne, die selbst zu organisieren sei und deren Kosten selbst zu tragen seien, heißt es. Wenn jemand keine Möglichkeit zur selbstüberwachten Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft habe, dürfe er nicht einreisen.