Zwei Metropolen in Lateinamerika gehen in der Corona-Krise unterschiedliche Wege: Im Großraum der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires werden die weitgehenden Ausgangsbeschränkungen wieder verschärft. In Mexiko-Stadt hingegen dürfen ab kommender Woche Einzelhandelsgeschäfte und Märkte sowie Restaurants, Hotels und Schönheitssalons wieder öffnen.
Der argentinische Präsident Alberto Fernández verkündete in einer Video-Ansprache zum einen die Verlängerung der bisherigen Maßnahmen bis zum 17. Juli. Zum anderen erklärte er, dass einige Lockerungen in der Hauptstadtregion wegen steigender Infektionszahlen wieder zurückgenommen würden. "Der Großraum Buenos Aires steckt den Rest des Landes an", sagte Fernández. "Wir müssen ihn isolieren." So sind dort nur noch 24 als unerlässlich eingestufte Arbeiten zugelassen - etwa im Gesundheitswesen. Sportliche Aktivitäten werden wieder verboten, der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt.