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Mitarbeiter des Gesundheitswesens gehen durch das Viertel Palermo in Buenos Aires, um Anwohner zu testen. Foto: Santa Cruz Alejandro/telam/dpa

07:22
27.06.2020
Zwei Metropolen in Lateinamerika gehen in der Corona-Krise unterschiedliche Wege: Im Großraum der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires werden die weitgehenden Ausgangsbeschränkungen wieder verschärft. In Mexiko-Stadt hingegen dürfen ab kommender Woche Einzelhandelsgeschäfte und Märkte sowie Restaurants, Hotels und Schönheitssalons wieder öffnen.
Der argentinische Präsident Alberto Fernández verkündete in einer Video-Ansprache zum einen die Verlängerung der bisherigen Maßnahmen bis zum 17. Juli. Zum anderen erklärte er, dass einige Lockerungen in der Hauptstadtregion wegen steigender Infektionszahlen wieder zurückgenommen würden. "Der Großraum Buenos Aires steckt den Rest des Landes an", sagte Fernández. "Wir müssen ihn isolieren." So sind dort nur noch 24 als unerlässlich eingestufte Arbeiten zugelassen - etwa im Gesundheitswesen. Sportliche Aktivitäten werden wieder verboten, der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt.

07:06
27.06.2020
Barbados hat offiziell keine neuen Coronavirus-Fälle mehr und will ab dem 12. Juli wieder kommerzielle Flüge erlauben. Zudem werden alle Ausgangsbeschränkungen ab kommendem Mittwoch aufgehoben, wie die Premierministerin des karibischen Inselstaates, Mia Mottley, mitteilte. "Wir müssen anfangen, harte, aber vorsichtige Entscheidungen zu treffen", sagte sie und betonte, dass der Tourismus die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle für Barbados sei.
Die Menschen müssten zudem nur noch einen Meter Abstand zueinander halten, hieß es. Nach Angaben von Justizminister Dale Marshall werden auch wieder Zuschauer bei Sportereignissen zugelassen. Bis zu 500 Menschen dürften an anderen Unterhaltungsveranstaltungen teilnehmen.